Für die Anästhesie ist in unserer Praxis Herr Dr. med. Markus Ruffing, Frau Nicola Esser und Dr. Torsten Batzlaff zuständig. Er steht Ihnen für Fragen rund um Narkosen und lokale Betäubungen gern zur Verfügung.
Anästhesie in der Praxis
In unserer Praxis kommen alle modernen Verfahren der Anästhesie zur Anwendung wobei die narkosegasfreie sogenannte Totale-intravenöse-Anästhesie (TIVA) in den überwiegenden Fällen eingesetzt wird. Die TIVA ist eine Form der Vollnarkose und sorgt für höchstmögliche Schmerzfreiheit und Patientensicherheit. So wird die TIVA von einem Facharzt für Anästhesie und einem Fachpfleger für Anästhesie und Intensivmedizin gemeinsam durchgeführt. Dies garantiert eine sichere Anästhesie auf höchstem Niveau. Während der Narkose werden fortlaufend alle Werte des Patienten mit modernsten Geräten überwacht. Die Narkosedauer und -tiefe kann permanent an die Bedürfnisse der Operation angepasst werden. Das früher so gefürchtete „Wachwerden“ während der Narkose ist somit ausgeschlossen. Durch die lückenlose Versorgung und Überwachung durch das Fachpersonal ist auch im Anschluss an die Operation im Aufwachraum höchstmögliche Sicherheit garantiert. Bei Bedarf können Schmerzmittel bis hin zur völligen Schmerzfreiheit im Aufwachraum gegeben werden. Bei Operationen, bei denen keine Vollnarkose nötig ist, führen wir alle Arten von Regional- und Lokalanästhesien (örtliche Betäubung) durch. So kommt bei OPs am Arm zum Beispiel die so genannte Armplexusanästhesie zum Einsatz. Hierbei werden -schmerzfrei- mit Hilfe eines Nervenstimulators gezielt die Nerven betäubt, die den Arm versorgen. Plexusanästhesien bieten maximale Patientensicherheit und sorgen durch ihre lang anhaltende Wirkung auch nach der Operation für 100%ige Schmerzfreiheit. Zur Unterstützung der Schmerztherapie insbesondere bei großen Schulter- und Knieoperationen kommen besondere periphere Nervenblockaden zur Anwendung, die den postoperativen Patientenkomfort deutlich erhöhen. Weiterhin werden die üblichen Blockadetechniken für Arm bzw. Hand und Fuß angewendet. Diese sind ebenso Formen der örtlichen Betäubung und können die Vollnarkose ersetzen.
Verhaltensregeln im Zusammenhang mit der Narkose
Voraussetzungen für eine sichere Narkose ist die Beachtung folgender Punkte:
Bis 6 Stunden vor dem geplanten Eingriff · nicht mehr essen · nicht mehr rauchen · weder Bonbons lutschen noch Kaugummi kauen Bis 3 Stunden vor dem geplanten Eingriff · nicht mehr trinken bis dahin sind klare Flüssigkeiten, wie z.B. Tee oder Wasser erlaubt! Auf Milch und Alkohol ist in jedem Fall zu verzichten!!!
Sorgen Sie bitte dafür, dass Sie nach der Operation für 24 Stunden nicht allein zu Hause sind. Wenn dies nicht gewährleistet ist, kann keine ambulante Narkose durchgeführt werden. Außerdem dürfen Sie nach einer Narkose weder als Fußgänger noch als Autofahrer selbständig am Straßenverkehr teilnehmen. Nach einer Narkose muss immer eine Begleitperson für Sie in der Praxis oder telefonisch abrufbar sein!!!
Wenn Sie regelmäßig Medikamente einnehmen, wie z.B. Blutdruckmedikamente, dann halten Sie Rücksprache mit dem Narkosearzt, ob Sie diese am OP-Tag auch einnehmen sollen. Wenn ja, dann nehmen Sie Ihre Medikamente mit 1-2 Schluck Wasser auch am OP-Tag ein!!! Besondere Vorsicht ist auch bei bestimmten Medikamenten gegeben, die bei Diabetes (Blutzucker) eingenommen werden. Dies müssen Sie ebenfalls unbedingt dem Narkosearzt mitteilen. Über besondere Vorerkrankungen, Allergien und Medikamenteneinnahmen lassen Sie bitte schon bei der OP-Terminvergabe den Anästhesisten informieren – in solchen Fällen kann ein zusätzliches Gespräch erforderlich werden.
Denken Sie bitte daran, dass Sie am Nachmittag des OP-Tages zwischen 15:00 Uhr und 17:00 Uhr bitte persönlich in der Praxis anrufen, damit die Praxis über Ihren Allgemeinzustand nach der Narkose informiert ist.
Anästhesistin Frau Nicola Esser
Anästhesist Dr. Markus Ruffing
Anästhesist Dr. Torsten Batzlaff
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